Leitungsschutzschalter LS

fi-schalter-2.jpgSchutzmassnahmen in Niederspannungsanlagen

In autonomen Solaranlagen wird für die leistungsstärkeren Wechselstromverbraucher meist ein eigenes Wechselstromnetz fest installiert, versorgt durch einen Wechselrichter. Ein solches Niederspannungsnetz ist wie alle Niederspannungsanlagen gegen direktes und indirektes Berühren zu schützen.

Um einen einwandfreien Personenschutz garantieren zu können, sollten Sie unbedingt die folgenden Richtlinien beachten und die gesetzlichen Vorschriften einhalten!

Überstromeinrichtungen (LS-Schalter) sollen die Belastung der Stromkreise auf ein durch die jeweilige Sicherung festgelegtes Mass reduzieren. In Solaranlagen mit Wechselrichterbetrieb benötigen wir die Sicherung nicht als Überstromschutz, da der Wechselrichter in der Regel bereits über einen Überstromschutz verfügt, sondern als Schutz vor Kurzschlüssen - da beim Eintreten eines Kurzschlusses die Batterie(n) zerstört werden können und akute Brandgefahr entstehen kann.

Die Fehler-Stromschutzeinrichtung (FI-Schalter) schaltet die Stromversorgung ab, wenn durch einen Isolationsfehler berührbare Teile eines Gerätes (z.B. das Gehäuse) mit einer spannungsführenden Leitung in Kontakt kommen. Die Abschaltung muss ausreichend schnell erfolgen, um die Gefahr eines lebensgefährlichen elektrischen Schlages zu vermeiden. Der FI-Schalter dient als Personenschutz und nicht als Anlagenschutz!

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